In unserer Praxis kann ich meinen Beruf mit Leidenschaft ausüben

In unserer Praxis kann ich meinen Beruf mit Leidenschaft ausüben

Ungewöhnliche Berufswahlen sind in der Zahnmedizin in der Regel ein seltenes Phänomen. Treffen Sie Dr. Manja und Felix Bönchendorf und erfahren Sie mehr über ihre interessante Reise vom Militärzahnarzt zum Praxisbesitzer.

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In unserer Praxis kann ich meinen Beruf mit Leidenschaft ausüben

Die beruflichen Karrieren von Dr. Manja und Felix Bönchendorf sind ungewöhnlich. Nachdem beide als Zahnärzte beim Militär angefangen hatten, betreiben sie jetzt gemeinsam eine Praxis.
Wir besuchten das Ehepaar in Weiden, um mehr darüber zu erfahren, wie sich ihr Werdegang auf ihre Vorlieben und Entscheidungen für ihre berufliche Zukunft ausgewirkt hat.

Die Größe ist wichtig

Die 245 m2 große Praxis wirkt geräumig und hell, und die dominierenden Farben sind Weiß und Blau. Sie verfügt über drei Behandlungsräume und einen einladenden Wartebereich mit speziellem Platz für Kinder. Das Personal besteht aus zwei Zahnärzten, fünf Assistentinnen und einer Auszubildenden. "Wir sind keine große Praxis. Je größer das Team ist, desto schwieriger kann es sein, weil sich kleine Gruppen bilden. Dies ist die perfekte Größe, um es mehr wie eine Familie zu halten “, erzählt uns Dr. Manja Bönchendorf.

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Die Praxis dient auch als eine Art Mini-Kunstgalerie mit Gemälden lokaler Künstler. Bewusst oder unbewusst spiegelt sich die ungewöhnliche Karriere der beiden Zahnärzte in der farbenfrohen und lebendigen Kunst wider. Die Bilder an der Wand handeln von der Natur - Pflanzen, Wasser, Tiere - und genau wie die Schmetterlinge, die auf den farbenfrohen Gemälden abgebildet sind, verschiedene Phasen in ihrem Lebenszyklus durchlaufen, haben beide Zahnärzte eine der größten Wandlungen durchgemacht, die ein Zahnarzt in seiner Karriere erleben kann: vom angestellten Militärzahnarzt zum unabhängigen Praxisbesitzer.

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Beziehungen sind wichtig

Dr. Manja Bönchendorf trat 2001 in die Bundeswehr ein. Sie absolvierte eine militärische Ausbildung und studierte bis 2007 Zahnmedizin. Danach ging sie in die Kaserne in Regensburg, wo sie als Zahnärztin für die stationierten Soldaten arbeitete. Hier erlernte sie alle Grundlagen der Zahnheilkunde und schuf dabei viele schöne Erinnerungen. Die militärische Zahnheilkunde hatte jedoch auch ihre Schattenseiten. Als ihr Ehemann Felix im November 2016 eine eigene Praxis eröffnete, entschloss sich Dr. Bönchendorf, Teilzeit im Militär und Teilzeit in der Praxis ihres Ehemanns zu arbeiten. So konnte sie beide Arbeitsszenarien direkt vergleichen. Es stellte sich schnell heraus, dass die Vorteile einer eigenen Praxis die Vorteile einer militärischen Beschäftigung überwogen.

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Ein Nachteil des Militärs war die Tatsache, dass Dr. Bönchendorf keine dauerhafte Beziehung zu ihren Patienten aufbauen konnte, da Soldaten normalerweise nicht lange in der Kaserne blieben. In ihrer eigenen Praxis hat sich das komplett geändert. „Ich mag die Idee, zusammen mit meinen Patienten alt zu werden“, erklärt Dr. Bönchendorf. "Und in der Lage zu sein, mit ihnen für die Zukunft zu planen."

Sie selbst arbeitete im Laufe von 10 Jahren in fünf verschiedenen Kasernen. Dies bedeutete auch, dass sie oft mit verschiedenen Zahnarzthelfern arbeitete. Es machte das Arbeitsleben sehr unpersönlich und so wuchs die Sehnsucht nach Stabilität. Heute genießt sie die herzliche Atmosphäre des Dental-Teams ihrer Praxis: „Die Freundlichkeit und Offenheit, die in unserem Team vorherrscht, funktioniert hervorragend. Beim Militär war es starrer. Hier sind wir wie eine Familie “, erklärt sie.
Ein weiterer Faktor war, dass die zahnmedizinischen Grundlagen im Militär zwar zufriedenstellend waren, der Drang, sich weiter zu spezialisieren, jedoch immer größer wurde. Die einzige Möglichkeit, dies zu erreichen, bestand in einer eigenen Praxis. Infolgedessen arbeitet Dr. Bönchendorf seit 2018 hauptberuflich in ihrer Praxis und hat ihre militärische Karriere hinter sich gelassen.

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Ein angenehmes Arbeitsumfeld

Eines der Hauptziele eines Zahnarztes ist es, sicherzustellen, dass sich neue Patienten wohl und willkommen fühlen. Daher dauert der erste Termin hier in der Regel 40 Minuten. Es ist wichtig für Dr. Bönchendorf, um die Wünsche und Bedürfnisse des neuen Patienten gründlich kennenzulernen und sicherzustellen, dass die Erwartungen erfüllt werden.

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Ein Aspekt, der zum Gefühl eines komfortablen und entspannten Arbeitsumfelds beiträgt, ist die Wahl der Behandlungseinheit. Für Dr. Felix Bönchendorf war die XO-Einheit eine offensichtliche Wahl: „Es ist eine schöne Einheit. Sie hat alles, was Sie brauchen - und Sie können sich wirklich auf Ihre Arbeit konzentrieren.“ Die Zahnärzte genießen die lebendige und warme Atmosphäre, die sie geschaffen haben. Die Starrheit und Konformität des Militärlebens wurden durch Offenheit und Flexibilität ersetzt. Am Ende kommt alles zusammen. Durch die Erfahrung der Unterschiede als Militärzahnärztin hat Dr. Manja Bönchendorf die Möglichkeit, das für sie als Privatzahnärztin Wichtigste zu definieren: „In unserer Praxis kann ich meinen Beruf mit Leidenschaft ausüben.“

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